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Situation in Gambia

Gambia ist ein kleines Land in Westafrika, umschlossen von dem Senegal. Es ist von hoher Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit geprägt. Viele junge Menschen verlassen das Land mit der Hoffnung, in Europa ein Leben ohne Hunger vorzufinden. Denn immer wieder sorgen Dürreperioden für Missernten und verstärken damit Armut und Unterernährung. 

Waisenkinder in Not

Wenn Kinder ihren elterlichen Schutz verloren haben, sind sie besonders von sexueller Ausbeutung betroffen. Oft werden sie von ihren Familien an ältere Männer verkauft und sind dort Gewalt und Erniedrigung ausgesetzt.

Sie haben kaum eine Chance zur Schule zu gehen und leiden häufiger an Mangelernährung und ansteckenden Krankheiten. Viele dieser Kinder erleben niemals eine wirkliche Kindheit. In Gambia sind sexuelle Ausbeutung, Sextourismus und Menschenhandel an der Tagesordnung, insbesondere für Mädchen. Trotz staatlichen Verbots.

Genitalverstümmelung bei Mädchen

Die Genitalverstümmelung bei Mädchen ist trotz Verbots noch weit verbreitet. Kulturell bedingt und da die Beschneiderinnen damit ihren Lebensunterhalt verdienen, werden bei den Mandinkes und den Sarakoles nahezu 100% der Mädchen operativ beschnitten oder verstümmelt. Diese Praktiken sind von Gemeinschaft zu Gemeinschaft verschieden. Von den neun größten ethnischen Gruppen praktizieren sieben die Genitalverstümmelung bei Mädchen zwischen der Geburt und dem 16. Lebensjahr.